Viele Menschen stellen sich im Laufe ihres Lebens die Frage, wie man finanziellen Wohlstand eigentlich misst. Um diese Frage zu beantworten, hilft ein Blick auf den was bedeutet nettovermögen Begriff, der die Basis jeder soliden Finanzplanung bildet. Dabei handelt es sich im Grunde um die Differenz zwischen allem, was man besitzt, und allen bestehenden Verbindlichkeiten.
Um das persönliche Vermögen exakt zu ermitteln, listet man im ersten Schritt sämtliche Vermögenswerte auf. Dazu gehören Ersparnisse auf Giro- und Tagesgeldkonten, Aktien, Immobilien, wertvolle Fahrzeuge sowie private Rentenversicherungen. Von diesem Bruttovermögen zieht man anschließend alle Schulden ab, wie zum Beispiel den restlichen Immobilienkredit, offene Autokredite oder Kreditkartenschulden. Das verbleibende Ergebnis ist der exakte Betrag, den man als tatsächlichen Reichtum oder eben als das Nettovermögen bezeichnet.
Warum die regelmäßige Kontrolle wichtig ist
Wer seine Finanzen langfristig im Blick behalten möchte, sollte den eigenen Kontostand und die Verbindlichkeiten in regelmäßigen Abständen überprüfen. Nur so lässt sich erkennen, ob man dem Erreichen finanzieller Ziele näherkommt oder ob sich unbemerkt neue Schulden angesammelt haben. Ein wachsendes Vermögen schenkt nicht nur Sicherheit für unvorhergesehene Lebenslagen, sondern schafft auch die nötige Freiheit für zukünftige Investitionen und Altersvorsorge.